Wer in Österreich einen Odoo Integrator sucht, hat meist schon entschieden, dass ein modulares, bezahlbar startendes ERP zum eigenen Betrieb passen könnte. Offen ist dann die Frage, wer Odoo fachlich sauber einführt, auf österreichische Anforderungen abstimmt und danach verlässlich betreut. Diese Seite erklärt, was Odoo ist, welche Editionen und Hosting-Varianten es gibt, was Sie über die Preise wissen sollten und wie Sie einen geeigneten Partner auswählen.
Wir sind weder Odoo-Partner noch mit dem Hersteller verbunden. ERP Integrator vermittelt Ihr Vorhaben kostenlos an einen Integrator, der zu Branche, Größe und Anforderungen Ihres Unternehmens passt. Das Projekt selbst führt der Integrator durch.
Was ist Odoo ERP?
Odoo ist eine Unternehmenssoftware des Herstellers Odoo, die viele Geschäftsbereiche in einer gemeinsamen Datenbasis abbildet. Das Prinzip: Sie starten mit den Anwendungen, die Sie jetzt brauchen, und ergänzen weitere, wenn das Unternehmen wächst. Alle Module greifen auf dieselben Stammdaten zu, sodass Kunden, Artikel und Buchungen nicht mehrfach gepflegt werden müssen.
Nach eigenen Angaben nutzen weltweit mehr als 28 Millionen Anwender Odoo, vom Einzelbenutzer bis zu mehr als 300.000 Benutzern bei den größten Kunden. Das zeigt vor allem eines: Das System ist skalierbar und weit verbreitet. Ob es für Ihr Unternehmen passt, entscheidet jedoch nicht diese Zahl, sondern Ihr Prozessbild.
Einen allgemeinen Überblick über Systeme dieser Art finden Sie in unserem Ratgeber Was ist ein ERP-System?. Eine Übersicht aller auf dieser Website behandelten Lösungen bietet die Seite ERP-Software.
Für wen eignet sich Odoo?
Odoo spricht vor allem kleine und mittlere Unternehmen an, die ein durchgängiges System wollen, ohne gleich mit einem schwergewichtigen Großprojekt zu starten. Typische Einsatzfelder:
- Handel und Großhandel: Angebote, Aufträge, Einkauf, Lager und Fakturierung in einem Fluss, siehe auch ERP für den Großhandel.
- Fertigung: Stücklisten, Arbeitspläne und Fertigungsaufträge für Betriebe mit überschaubarer Komplexität, siehe ERP für die Fertigung.
- E-Commerce: Webshop, Lager und Buchhaltung ohne Medienbrüche, siehe ERP für E-Commerce.
- Dienstleister: Projekte, Zeiterfassung, Abrechnung und Kundenverwaltung, siehe ERP für Dienstleister.
Weniger geeignet ist Odoo, wenn Ihre Branche sehr spezielle, tief verankerte Fachfunktionen verlangt, die im Standard nicht vorkommen und die Sie nicht individuell entwickeln lassen möchten. Auch bei sehr komplexen Konzernstrukturen lohnt der Vergleich mit anderen Lösungen, etwa mit Microsoft Dynamics 365 Business Central oder Oracle NetSuite.
Eine allgemeine Orientierung für kleinere Betriebe gibt der Beitrag ERP für KMU.
Anwendungen und Module im Überblick
Odoo gliedert sich in Anwendungen. Der Hersteller nennt 50 Kernanwendungen, und die Community hat nach seinen Angaben mehr als 50.000 weitere Anwendungen beigesteuert. Aus der Vielzahl lassen sich die Kernbereiche gut zusammenfassen:
| Bereich | Typische Funktionen |
|---|---|
| Vertrieb und CRM | Kontakte, Chancen, Angebote, Aufträge, Abonnements |
| Einkauf und Lager | Bestellungen, Lieferantenverwaltung, Lagerbewegungen, Nachschub, Chargen und Seriennummern |
| Fertigung | Stücklisten, Fertigungsaufträge, Arbeitsplätze, Qualitätskontrolle |
| Finanzen | Buchhaltung, Rechnungen, Zahlungen, Anlagen, Berichte |
| Projekte und Services | Projektplanung, Zeiterfassung, Abrechnung nach Aufwand |
| E-Commerce und Website | Webshop, Website-Baukasten, Zahlungsarten |
| Personal | Mitarbeiterstammdaten, Abwesenheiten, Spesen, Recruiting |
| Marketing | E-Mail-Marketing, Veranstaltungen, Umfragen |
Wichtig für die Praxis: Eine Anwendung auf der Liste ist noch keine fertig angepasste Lösung. Gerade die österreichische Lokalisierung gehört in der Analyse geprüft, etwa Kontenrahmen, Umsatzsteuer-Meldungen, Lohnverrechnung, Zahlungsverkehr nach SEPA und Rechnungsformate. Fragen Sie jeden Integrator, was davon im Standard enthalten ist, was über Erweiterungen kommt und wer diese Erweiterungen künftig pflegt. Zur Rechnungsstellung im strukturierten Format lesen Sie unseren Beitrag zur E-Rechnung im ERP.
Odoo Community und Enterprise im Vergleich
Die Frage „Odoo Community oder Enterprise?“ ist eine der wichtigsten Weichenstellungen. Beide Editionen teilen denselben Kern, unterscheiden sich aber in Lizenz, Funktionsumfang und Betriebsmodell.
| Kriterium | Community | Enterprise |
|---|---|---|
| Lizenz | Odoo 19 Community steht unter LGPLv3 | Odoo 19 Enterprise steht unter der Odoo Enterprise Edition License v1.0 |
| Nutzung | frei, ohne Lizenzgebühr | nur mit gültigem Abonnement für die richtige Benutzeranzahl |
| Funktionsumfang | Kernfunktionen | erweiterter Umfang mit zusätzlichen Anwendungen |
| Betrieb | in der Regel selbst oder durch einen Dienstleister gehostet | Online, Odoo.sh oder auf eigenen Servern, je nach Formel |
| Wartung | Sie oder Ihr Partner tragen Verantwortung für Updates und Betrieb | Teil des Abonnements bzw. des gewählten Hostings |
Community eignet sich für Betriebe mit technischer Kompetenz oder einem eingespielten Partner, die bewusst auf Lizenzkosten verzichten wollen und mit dem schlankeren Funktionsumfang auskommen. Enterprise ist die naheliegende Wahl, wenn Sie den vollen Funktionsumfang, Herstellerleistungen und einen klar geregelten Update-Weg wünschen.
Wichtig: Freie Software ist nicht kostenlos im Betrieb. Einführung, Anpassung, Hosting, Sicherung und Wartung fallen auch bei Community an. Mehr zur Einordnung quelloffener Systeme lesen Sie im Ratgeber Open-Source-ERP.
Hosting: Odoo Online, Odoo.sh oder auf eigenen Servern
Odoo lässt sich auf drei Wegen betreiben. Laut Preisseite des Herstellers gilt:
- Odoo Online (SaaS): Odoo betreibt die Plattform, Sie nutzen sie im Browser. Das ist der schnellste Start mit dem geringsten Betriebsaufwand, lässt aber weniger Spielraum für tiefe technische Eingriffe.
- Odoo.sh: Eine Entwicklungs- und Hosting-Plattform des Herstellers, verfügbar mit der Formel Custom. Die Kosten für Odoo.sh sind im Abonnementpreis nicht enthalten. Sie eignet sich für Projekte mit individuellen Modulen und strukturierten Test- und Produktivumgebungen.
- Auf eigenen Servern (On-Premise): Ebenfalls mit der Formel Custom möglich. Sie behalten die volle Kontrolle über Infrastruktur und Daten, tragen aber auch die Verantwortung für Betrieb, Sicherheit und Updates.
Welcher Weg zu Ihnen passt, hängt von Datenschutzvorgaben, vorhandener IT, Anpassungsbedarf und Budget ab. Eine sachliche Gegenüberstellung finden Sie unter Cloud-ERP oder On-Premise. Fragen Sie Ihren Integrator außerdem, an welchem Standort die Daten liegen, wie Sicherungen organisiert sind und wer bei Störungen erreichbar ist.
Odoo Preise: Was der Hersteller veröffentlicht
Die Lizenzpreise sind bei Odoo transparent. Laut Preisseite des Herstellers (Stand der Quellen) gilt:
| Formel | Preis | Hosting | Hinweise |
|---|---|---|---|
| One App Free | 0 EUR | Odoo Online | eine Anwendung plus Abhängigkeiten, unbegrenzt Benutzer |
| Standard | 24,90 EUR pro Benutzer und Monat (Aktionspreis, regulär 31,10 EUR, gültig 12 Monate für zu Beginn bestellte Benutzer) | Odoo Online | alle Anwendungen |
| Custom | 44,90 EUR pro Benutzer und Monat (Aktionspreis, regulär 56,90 EUR, 12 Monate) | Odoo Online, Odoo.sh oder On-Premise | Odoo.sh-Kosten nicht enthalten |
Zusätzlich nennt Odoo einen „Light“-Benutzer zu 7,90 EUR pro Monat, den Sie im Gespräch mit einem Odoo-Berater vereinbaren. Die Formel Custom ergänzt Odoo Studio, agentische KI, Mehrgesellschaftsfähigkeit und den Zugriff auf die externe API. Wer Studio installiert oder weitere Gesellschaften anlegt, schaltet eine kostenlose Datenbank damit automatisch auf Custom um.
Für die Rechnung ist außerdem die Benutzerzählung wichtig: Kostenpflichtig sind Benutzer mit Backend-Zugang. Portalbenutzer wie Kunden und Lieferanten zählen nicht als kostenpflichtig. Das kann bei Kundenportalen oder Lieferantenanfragen erheblich ins Gewicht fallen.
Die Lizenz ist nur ein Teil der Gesamtkosten. Hinzu kommen je nach Projekt:
- Analyse und Konzept,
- Konfiguration und individuelle Entwicklung,
- Datenübernahme aus Altsystemen,
- Schnittstellen zu Webshop, Banken oder Fachanwendungen,
- Schulung und Begleitung beim Start,
- laufende Betreuung, Hosting und Updates.
Konkrete Beträge für diese Positionen können seriös erst nach einer Analyse genannt werden. Mehr zur Kostenstruktur und zu den Fallstricken in der Budgetplanung lesen Sie im Beitrag ERP-Kosten.
Stärken und Grenzen von Odoo
Stärken
- Modularer Aufbau: Sie beginnen mit einem Bereich und erweitern schrittweise.
- Einheitliche Datenbasis: Vertrieb, Lager, Fertigung und Buchhaltung greifen auf dieselben Stammdaten zu.
- Transparente Lizenzpreise: Die Preise pro Benutzer und Monat sind öffentlich einsehbar.
- Große Entwicklergemeinschaft: Es gibt viele Zusatzmodule und viele Dienstleister.
- Flexible Anpassbarkeit: Über Studio oder individuelle Entwicklung lassen sich Abläufe an Ihr Unternehmen anpassen.
- Moderne Bedienung: Die Oberfläche ist webbasiert und für Mitarbeitende ohne ERP-Erfahrung meist schnell zugänglich.
Grenzen
- Qualität schwankt: Zusatzmodule aus der Community haben sehr unterschiedliche Reife. Fragen Sie nach Pflege, Updatefähigkeit und Support.
- Anpassungen erhöhen den Aufwand: Jede individuelle Erweiterung muss bei einem Versionswechsel mitgeführt werden.
- Lokalisierung prüfen: Österreichische Besonderheiten sind nicht automatisch vollständig abgedeckt.
- Projektqualität hängt am Partner: Odoo ist ein Werkzeug; Erfolg oder Misserfolg entscheidet die Einführung.
- Komplexe Konzernszenarien: Bei sehr vielen Gesellschaften, Währungen und Konsolidierungsanforderungen sollten Sie Alternativen prüfen.
Wie sich Odoo im direkten Vergleich schlägt, zeigen unsere Gegenüberstellungen Odoo vs. Business Central und Odoo vs. SAP Business One. Beide Vergleiche bleiben neutral und stellen Kriterien in den Vordergrund, nicht Produktwerbung.
Wie lange dauert eine Odoo-Einführung?
Eine pauschale Angabe wäre unseriös. Die Laufzeit hängt im Wesentlichen von diesen Faktoren ab:
- Umfang: Wie viele Anwendungen, Standorte und Gesellschaften sind betroffen?
- Datenlage: Wie sauber und vollständig sind die Daten aus dem Altsystem?
- Anpassungsgrad: Wie viel muss individuell entwickelt oder angebunden werden?
- Entscheidungsgeschwindigkeit: Wie schnell geben Ihre Fachabteilungen Konzepte frei und testen Ergebnisse?
- Verfügbarkeit Ihres Teams: Ein Projekt braucht Zeit der Menschen, die Ihre Prozesse kennen.
- Schulung und Einführungsstrategie: Start in einem Zug oder schrittweise nach Bereichen?
Ein guter Integrator gliedert das Vorhaben in Phasen mit klaren Meilensteinen: Analyse, Konzept, Konfiguration, Datenübernahme, Test, Schulung, Go-live und Nachbetreuung. Wie ein solcher Ablauf typischerweise aussieht, beschreibt der Ratgeber zur ERP-Einführung. Ein sauber geschriebenes Lastenheft beschleunigt das Projekt spürbar; Hilfe dazu bietet der Beitrag ERP-Lastenheft.
Was macht ein Odoo Integrator?
Der Odoo Integrator, auch Odoo Partner oder Odoo Experte genannt, ist das Bindeglied zwischen Software und Ihrem Betrieb. Zu seinen Aufgaben gehören:
- Beratung und Analyse: Prozesse aufnehmen, Anforderungen strukturieren, Muss- und Kann-Funktionen trennen.
- Konzeption: Zielbild festlegen, Module auswählen, Standard und Anpassung abgrenzen.
- Einrichtung: Systemkonfiguration, Rechte- und Rollenkonzept, Dokumentvorlagen.
- Entwicklung: individuelle Module, Berichte und Schnittstellen, wo der Standard nicht reicht.
- Datenübernahme: Stammdaten und Bewegungsdaten bereinigen, übertragen, prüfen.
- Schulung: Key-User und Anwender sicher machen.
- Betrieb und Weiterentwicklung: Support, Updates, Versionswechsel, neue Anforderungen.
Der Hersteller beschreibt ein weites Netz: Odoo gibt an, mehr als 21.000 Partner zu haben. Das zeigt, dass der Markt groß ist; es sagt aber nichts über die Eignung im Einzelfall. Gerade deshalb lohnt eine gezielte Auswahl.
Partnerstufen bei Odoo
Odoo staffelt seine Partner in Stufen (derzeit Ready, Silver und Gold). Die Kriterien für die Einstufung legt der Hersteller fest und kann sie ändern; fragen Sie beim Integrator nach, was seine Stufe konkret bedeutet und wie lange er sie bereits hält. Bedenken Sie dabei:
- Eine höhere Stufe ist ein Hinweis auf Erfahrung und Umsatz mit Odoo, aber keine Garantie für Passung zu Ihrer Branche.
- Ein kleinerer Partner kann für Ihr Vorhaben besser geeignet sein, wenn er Ihre Branche besonders gut kennt.
- Entscheidend sind nachvollziehbare Referenzen in vergleichbaren Projekten, nicht das Siegel allein.
So wählen Sie einen Odoo Integrator in Österreich aus
Bevor Sie Angebote einholen, sollten Sie Ihren Bedarf in einem kurzen Dokument festhalten: Branche, Prozesse, Benutzerkreise, Altsysteme, Schnittstellen und Erwartungen an Betrieb und Support. Danach helfen diese Prüffragen:
| Prüffrage | Warum sie wichtig ist |
|---|---|
| Hat der Partner Projekte in Ihrer Branche umgesetzt? | Branchenwissen verkürzt die Analyse und senkt das Risiko |
| Kennt er die österreichischen Anforderungen? | Umsatzsteuer, Lohnverrechnung, Zahlungsverkehr und Rechnungsformate |
| Wer arbeitet tatsächlich in Ihrem Projekt? | Ansprechpartner, Projektleitung und Entwickler sollten benannt sein |
| Wie geht er mit Anpassungen um? | Dokumentation, Versionierung, Update-Fähigkeit |
| Wie sind Support und Betrieb geregelt? | Reaktionszeiten, Verantwortlichkeiten, Kosten |
| Wie transparent ist das Angebot? | Leistungsumfang, Annahmen, Abrechnung nach Aufwand oder Festpreis |
| Wie sieht die Zusammenarbeit nach dem Start aus? | Weiterentwicklung und Versionswechsel gehören dazu |
Fordern Sie Referenzgespräche an und lassen Sie sich ein Projekt zeigen, das dem Ihren ähnelt. Misstrauen ist angebracht, wenn jemand ohne Analyse einen Festpreis oder Zeitplan zusagt, wenn die Lizenz- und Betriebskosten nicht getrennt ausgewiesen werden oder wenn Ihre Daten und Anpassungen nicht nachvollziehbar übertragbar wären.
Eine ausführliche Anleitung zur Suche bietet der Ratgeber ERP-Integrator finden. Wer typische Stolpersteine kennt, vermeidet die häufigsten Fehler im Projekt; lesen Sie dazu Fehler im ERP-Projekt.
Odoo oder eine Alternative?
Odoo ist nicht für jedes Unternehmen die beste Wahl. Ein sinnvoller Vergleich orientiert sich an Ihren Prozessen, nicht an Marktanteilen. Die Alternativen, die wir auf dieser Website behandeln, haben jeweils eigene Schwerpunkte:
- Microsoft Dynamics 365 Business Central – Cloud-ERP für den Mittelstand, eng mit der Microsoft-Welt verzahnt.
- SAP Business One – ERP für kleine und mittlere Unternehmen aus dem SAP-Umfeld.
- Oracle NetSuite – Cloud-ERP, oft für wachsende Unternehmen mit mehreren Gesellschaften.
- BMD – ein in Österreich verbreitetes Programm mit Schwerpunkt Rechnungswesen und Lohnverrechnung.
Eine grundsätzliche Hilfe bei der Entscheidung gibt der Beitrag ERP auswählen. Bestehende Systeme lassen sich ablösen; Hinweise zum Vorgehen finden Sie unter ERP-Migration.
Ihr nächster Schritt
Wenn Sie ein Odoo-Projekt planen, beschreiben Sie Ihr Vorhaben in wenigen Minuten über unser Formular. Wir leiten die Anfrage an einen passenden Integrator weiter, der sich bei Ihnen meldet. Die Vermittlung ist für Sie kostenlos und unverbindlich; wie sie abläuft, steht auf der Seite So funktioniert es.
Häufige Fragen
Was macht ein Odoo Integrator?
Ein Odoo Integrator führt Odoo in Ihrem Unternehmen ein: Er analysiert Ihre Prozesse, konfiguriert die Module, übernimmt Stammdaten, entwickelt bei Bedarf Erweiterungen und Schnittstellen, schult Ihre Mitarbeitenden und betreut das System nach dem Start. Die Software stammt von Odoo, die Projektarbeit leistet der Integrator.
Was ist der Unterschied zwischen Odoo Community und Odoo Enterprise?
Odoo Community ist die quelloffene Edition unter der Lizenz LGPLv3 mit einem reduzierten Funktionsumfang. Odoo Enterprise ist die kommerzielle Edition mit zusätzlichen Funktionen und Diensten; sie darf nur mit einem gültigen Abonnement für die passende Benutzeranzahl genutzt werden. Welche Funktionen Sie tatsächlich brauchen, klärt die Anforderungsanalyse.
Was kostet Odoo?
Laut Preisseite von Odoo kostet die Formel Standard 24,90 EUR pro Benutzer und Monat, Custom 44,90 EUR pro Benutzer und Monat; zusätzlich gibt es eine kostenlose Formel mit einer Anwendung. Dazu kommen die Kosten des Integrators für Einführung, Anpassung und Betreuung, die vom Umfang Ihres Projekts abhängen.
Brauche ich für Odoo einen Partner?
Für eine einzelne Anwendung mit Standardprozessen kann man Odoo selbst einrichten. Sobald mehrere Bereiche, eine Datenübernahme, Anpassungen an österreichische Besonderheiten oder Schnittstellen zu Drittsystemen im Spiel sind, lohnt sich ein erfahrener Odoo Partner. Er verhindert typische Fehler und spart Ihrem Team Zeit.
Wie lange dauert eine Odoo-Einführung?
Die Dauer hängt vom Umfang ab: von der Anzahl der Module und Gesellschaften, der Qualität der Altdaten, dem Anteil individueller Entwicklung und davon, wie schnell Ihre Fachabteilungen Entscheidungen treffen. Ein seriöser Integrator nennt Ihnen erst nach der Analyse einen belastbaren Zeitplan mit Meilensteinen.
Quellen
- Odoo – Preise (One App Free, Funktionen, Benutzerarten)
- Odoo – Preise Deutschland (Standard, Custom, Hosting)
- Odoo – Über uns
- Odoo 19 – Lizenzen
Die genannten Softwarenamen sind Marken der jeweiligen Hersteller und dienen ausschließlich der Information. Diese Website ist unabhängig und steht in keiner Verbindung zu den Herstellern.